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Vitamin K2 Wirkung, Blutverdünnung und Vitamin D

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Nachdem wir uns ja schon erfolgreich um die Vitamine C, D, E und B12 gekümmert haben, darf jetzt natürlich auch das Vitamin K nicht fehlen! Beim Vitamin K hatte man sich überlegt, es mal anders zu machen und das Vitamin nach seiner Funktion zu benennen, nämlich in diesem Falle nach der Koagulation – also sprich der Blutgerinnung. Und damit hätten wir schon gleich die erste wichtige Funktion des Vitamins. Es sorgt nämlich dafür, dass die Gerinnungsfaktoren 2, 7, 9 und 10 vernünftig funktionieren. Das ist wichtig, damit nach einer Verletzung die Wunde schnell verschlossen wird und wir nicht zuviel Blut verlieren. Allerdings bewirkt das Vitamin K auch, dass die gerinnungshemmenden Substanzen Protein C und S anständig arbeiten.
Denn hier gibt es nicht nur DAS Vitamin K, sondern eigentlich ist es eine Art Vitamin K Familie, zu der das K1, das K2, aber auch das K3 gehört. Für den Menschen relevant sind nur die ersten beiden, also das K1 und das K2. Während unser Körper im Allgemeinen nicht dazu in der Lage ist, das K1 zu bilden, kann er das beim K2 sehr wohl, wenn auch in geringer Menge, denn unsere Darmbakterien, die E. coli, können tatsächlich K2 synthetisieren.
Studien haben gezeigt, dass insbesondere das Vitamin K2 vor Kalkablagerungen in den Gefäßen schützen kann. Und nicht nur davor schützen, sondern diese - zumindest im Tiermodell – wohl auch rückgängig machen kann. Die Datenlage ist hier noch etwas dünn, weshalb es von den Behörden noch keine einheitlichen Vitamin K Verzehrempfehlungn gibt. Wer etwas für seine Gefäße tun möchte, ist mit Vitamin K offenbar gut beraten.
Das Vitamin K ist ein wichtiger Faktor, wenn es um die Regulation des Zellwachstums geht. Zellwachstum ist eng verknüpft mit der Entstehung von Krebs, denn Krebs ist ja nichts anderes als unkontrolliertes Zellwachstum. Das zeigt sich auch auf einem anderen Gebiet, nämlich dem Knochenstoffwechsel. Hier hat man nämlich herausgefunden, dass es dem Knochen durchaus schaden kann, wenn man zuwenig VItamin K getankt hat. Denn: Auch wenn die Versorgung mit Vitamin D, das ja nachweislich wichtig für den Knochen ist – sichergestellt ist oder sich der Mensch sogar besonders üppig mit Vitamin D ausstattet, nützt es ihm recht wenig und kann ihm sogar schaden - ihm paradoxerweise sogar Osteoporose einbringen – wenn er gleichzeitig nicht ausreichend mit Vitamin K versorgt ist.
Es gibt aber dennoch eine Situation, in der solltet Ihr bitte KEIN zusätzliches Vitamin K zuführen. Und zwar dann, wenn Ihr spezielle Blutverdünner einnehmt. Diese speziellen Blutverdünner sind die sog. Cumarinderivate, also z.B. das Marcumar. Denn: Vitamin K kann
die Wirkung dieser Blutverdünner aufheben.
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